Texas Holdem Poker

Aktualisiert am:

Texas Hold'em Poker

Am verbreitetsten bei Poker Turnieren und in Casinos ist die Variante Texas Hold’em. Diese Version des Pokerspiels ist noch recht jung, hat sich aber gegen die meisten anderen Varianten durchgesetzt, da sie am besten geeignet ist, nach Strategien zu spielen.

Grundwissen
Bei Texas Hold’em wird ein französisches oder anglo-amerikanisches Blatt mit 52 Karten verwendet. Pro Tisch spielen je nach Casino oder Pokerraum 10-14 Spieler, es sind jedoch auch Spiele mit nur zwei Personen möglich.
Karten Austeilung
Wie bei allen Hold’em Varianten werden fünf Gemeinschaftskarten in der Mitte ausgelegt. Jeder Spieler erhält beim Texas Hold’em zwei Karten, die verdeckt ausgeteilt werden.
Flop
Beim Texas Hold’em werden zunächst drei der Gemeinschaftskarten aufgedeckt. Diese Stufe wird als Flop bezeichnet. Die beiden restlichen Karten werden in einzelnen, Turn und River genannten Schritten, aufgedeckt.
Dealer Role
Zu Beginn des Spiels wird ein Dealer („The Button“) bestimmt. Diese Position wird dann reihum weitergereicht. Der Spieler links muss auf jeden Fall einen Einsatz in Höhe des Small Blinds leisten. Der nächste Spieler muss auf jeden Fall den Big Blind (meist der doppelte Small Blind Betrag) einsetzen. Die übrigen Spieler können, müssen jedoch nicht, setzen.
Optionen
Nach jedem der Schritte kann man entscheiden, ob man mit seinen Karten spielt und Geld bietet (Bet genannt), schiebt (Check), erhöht (Raise) oder aufgibt (Fold).
Check
Beim schieben bleibt man im Spiel, setzt aber noch kein Geld. Dies geht nur, wenn zuvor noch niemand geboten hat. Wenn man schiebt und ein nachfolgender Spieler bietet, muss man sich entscheiden, ob man mitgeht oder aussteigt.
Bet
Wurde von einem Spieler schon geboten, so kann man mit dem gleichen Betrag mitgehen (Call), diesen noch erhöhen (Raise) oder bei einem chancenlosen Blatt gleich aussteigen (Fold).
Call
Die anderen Spieler können nun entweder mitgehen (Call), erhöhen (Raise) oder aufgeben (Fold).
Raise
Erhöht ein Spieler, müssen die anderen Spieler erneut entscheiden, ob sie mitgehen, aussteigen oder ihrerseits erhöhen.
Karten Aufdeckung
Haben alle Spieler entsprechend reagiert, wird die nächste Gemeinschaftskarte aufgedeckt, oder, falls bereits alle offen liegen, kommt es zum Showdown, bei dem alle Karte aufgedeckt werden und der Sieger feststeht.

Beim Texas Hold’em werden höchstens vier Runden bis zum Showdown gespielt, die erste nach dem Austeilen der zwei Startkarten an die Spieler, die nächste nach dem Flop mit drei Gemeinschaftskarten und dann je eine nach Turn und River.

Bleibt schon vor dem Ende der vier Runden nur noch ein Spieler übrig, so streicht dieser vorzeitig den Pot ein.

So wird gewertet

Das Blatt setzt sich beim Texas Hold’em aus den beiden Karten eines Spielers und den Gemeinschaftskarten zusammen. Gewertet werden die besten fünf dieser sieben Karten.

Haben zwei Spieler gleichwertige Karten (z.B. gleiches Paar oder Dreier) so entscheidet der Wert der nächst höchsten Karte im Blatt des jeweiligen Spielers. Dieser Karte wird Kicker genannt.

Limits bei Texas Hold’em

Bei den Limits gibt es beim Texas Hold’em drei Optionen: Fixed Limit, No Limit oder Pot Limit.



  • Beim Fixed Limit kann jeweils nur um einen zuvor festgelegten Betrag erhöht werden. Für ein Spiel wird ein Small und ein Big Bet bestimmt. Für die ersten beiden Runden gilt das Small Bet, für die letzten beiden das Big Bet.


  • Beim No Limit gibt es, wie der Name schon sagt, keine Grenze für den Erhöhungsschritt. Jeder Spieler kann jederzeit so viele Chips setzen, wie er hat. Setzt ein Spieler alle seine Chips auf einmal, so heißt dies All-in gehen.


  • Beim Pot Limit ist die Menge der Chips, die sich jeweils gerade im Pot befindet das Limit. Gerade zu Beginn eines Spieles, wenn nur die Blinds im Pot sind, ist das Risiko noch sehr begrenzt.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/735/

Die Regeln für Einsteiger

Texas Hold'em Regeln für Einsteiger

Texas Holdem Poker, ist eine der beliebtesten Pokervarianten überhaupt.
Sie kann mit 2 Spielern gespielt werden, und ist mit bis zu neun Spielern, noch gut Spielbar. Die Regeln, und das Ziel sind einfach. Neben dem Kartengeber, bzw. dem Spieler, der den „Dealer Button“ sein eigen nennen darf, werden im Uhrzeigersinn, die „Blinds“ gesetzt. Der erste Spieler, im Uhrzeigersinn, setzt den Small Blind, der nächste Spieler den doppelten Betrag, den so genannten „Big Blind“. Nun werden jedem Spieler 2 verdeckte Karten ausgeteilt, die „Hole Cards“. Diese kann, und muss natürlich jeder Spieler einsehen, und sich gut einprägen, da er sie noch eine Weile lang gebrauchen wird. In dieser ersten Bietrunde wird nun um das mitspielen geboten. Jeder Spieler muss seine Einsätze machen. Hierbei wird sich daran orientiert, das mindestens der „Big Blind“ gehalten werden muss. Wer diesen nicht bezahlt, spielt nicht mit und „folded“, er passt, auf gut deutsch gesagt. Jeder Spieler hat nun die Wahl ob er „Call“, oder „Raise“ sagt, er hält (Call) den Betrag des „Big Blinds“, oder er erhöht das Gebot (Raise).

Dann muss wiederum jeder Spieler entscheiden, ob er mitgeht, oder nicht. Diese erste Bietrunde wird in der Regel „Preflop“ genannt, was soviel bedeutet wie „Vor dem Flop“. Haben sich nun alle Spieler geeinigt, und bezahlt, so Tritt die nächste Runde in Kraft, wobei diese, wir hätten es kaum erwartet, „Flop“ genannt wird. Es werden, vom Geber, drei Karten in der Mitte des Spielfeldes aufgedeckt. Diese „Community Cards“, Gemeinschaftskarten, gelten für jeden, und bereits jetzt ist es möglich ein gültiges Pokerblatt zusammenzustellen. Mittels der „Hole Cards“ und des „Flop“ sind erste Blätter möglich, die eine weitere Strategie entscheiden. Wieder folgt die Bietrunde im Flop, wie im ersten Teil des Spieles auch, natürlich ohne „Blinds“, da diese nur am Anfang gesetzt werden, und ja jetzt keine Karten mehr „Blind“ sind. Nun folgen zwei gleiche Runden, mit jeweils einer Karte, die sich, der Reihenfolge nach, „Turn“, und „River“ nennen. Beide Runden verlaufen gleich, Eine Karte wird aufgedeckt, und es wird geboten „Call“, „Raise“, „Fold“ (Passen), sind hier die mittel der Wahl. Kommt es am Ende des „River“ zum „Showdown“ werden die Karten aufgedeckt, und der Spieler, der aus seinen beiden „Hole Cards“ und den fünf „Community Cards“ das beste Blatt bilden kann, gewinnt. Sollten vorher bis auf einen Spieler alle aussteigen, so gewinnt dieser Spieler den „Pot“, und muss seine Karten auch nicht zeigen. Haben zwei Spieler ein gleiches Blatt, spricht man von einem „Split Pot“, und der Gewinn wird geteilt.

Im Gegensatz zur langläufigen Meinung, haben die Farben, der Spielkarten keinen Einfluss, auf den Wert des Blattes, dieses kommt nur beim Skat vor, und hat im Poker nichts zu suchen. Die beiden geläufigen Varianten dieses Spieles, „Pot Limit“, und „No Limit“ unterscheiden sich eigentlich nicht sonderlich voneinander. Die Spielweise bleibt gleich, jedoch wird bei der Variante „Pot Limit“ der maximale Einsatz, auf den Inhalt des Pots begrenzt.

Spielen also fünf Spieler mit, und wir haben einen Big Blind von 10$ Spielgeld, so liegt ab dem „Flop“ das Limit, für Einsätze bei 50$. Dieses erhöht sich natürlich um die getätigten Einsätze entsprechend, während in der „No Limit“ Variante die Einsätze nicht begrenzt werden. In Turnieren steigt etwa alle 30 Minuten der Einsatz der „Blinds“ um 100%, so das ein Spiel nicht ewig dauern kann.

Poker ist in Deutschland nicht verboten, zählt jedoch unter das Glücksspiel. Als Glücksspiel wird definiert, was mit echtem Geld gespielt wird, und wobei es zu einer Auszahlung kommt. Als Spieler ist es also in keinster Weise strafbar sein gesamtes Vermögen zu verspielen, solange man sich keine Gewinne auszahlen lässt. Selbst die Auszahlung eines Restguthabens ist theoretisch nicht strafbar, praktisch aber trotzdem bedenklich. Poker ist im allgemeinen zu einem Volkssport geworden, der immer mehr Menschen begeistert, und darum ist es auch verständlich, das der Absatz an hochwertigem Zubehör stark zunimmt.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/2955/